Besonderer Genuss für wertvolle Momente
Ein Satz, der uns lange begleitet hat, bevor wir ihn aufgeschrieben haben. Er beschreibt nicht, was wir verkaufen – sondern warum wir es überhaupt tun.
Wann öffnet man schon eine ganze Seite Wildlachs?
Ehrlich gesagt: nicht oft. Und genau das ist der Punkt.
Unser Wildlachs aus Alaska ist nichts für den Dienstagabend zwischen Tür und Angel. Er kommt dreimal im Jahr, in überschaubaren Mengen, nach Österreich, Deutschland und nach Italien. Man isst ihn nicht nebenbei – man tischt ihn auf. Wenn Gäste kommen. Wenn gefeiert wird. Wenn ein Jahr zu Ende geht oder ein Abend einfach etwas mehr sein soll als sonst.
Wir haben über die Jahre tausende Gespräche mit unseren Kund:innen geführt. Und komischerweise ging es dabei fast nie nur um Gramm und Liefertermine, sondern um Anlässe: das große Weihnachtsessen. Der runde Geburtstag. Das erste gemeinsame Abendessen nach viel zu langer Zeit. Der Moment, in dem man etwas auf den Tisch stellt, das es eben nicht jeden Tag gibt.
Genau daraus ist unser Claim entstanden – und er trägt uns bis heute.
Besonderer Genuss
Teil eins betrifft das Produkt. Und da kennen wir keine halben Sachen.
Wildfang statt Zucht. Alaska statt Aquakultur. Ein Fisch, der sein ganzes Leben frei im offenen Ozean verbracht hat, gefangen unter einem der strengsten Fischereimanagement-Systeme der Welt. Kaltgeräuchert von Familie Eckmann in Anchorage, mit der uns seit den Anfängen eine echte Partnerschaft verbindet – oder direkt an Bord des Fischerboots schockgefrostet, wenn Sie ihn Natur bestellen.
Besonders ist dieser Genuss nicht, weil wir das behaupten. Sondern weil man ihn schmeckt: die feste Textur, die satte Farbe, das Aroma, an das kein Zuchtlachs auch nur ansatzweise herankommt. Einmal probiert, weiß man, wovon wir reden.
Ein Weg, den man nicht abkürzen kann
Hinter jedem Stück steckt eine ziemlich lange Reise.
Der Lachs wächst jahrelang im offenen Nordpazifik heran und schwimmt am Ende seines Lebens genau in den Fluss zurück, in dem er geboren wurde. Gefangen wird er erst, wenn genügend Artgenossen ihre Laichgründe erreicht haben – Alaskas Escapement-Regeln lassen da keine Ausnahmen zu. Ertrag kommt nie vor Bestandserhalt. Für uns keine hübsche Floskel, sondern gelebter Alltag.
Dann geht plötzlich alles ganz schnell: schockgefrostet direkt an Bord oder in Anchorage kaltgeräuchert, sorgfältig verpackt und dreimal im Jahr auf die Reise zu Ihnen geschickt.
Jahre in der Wildnis, ein paar Stunden Verarbeitung, ein Abend an Ihrem Tisch. Vielleicht erklärt genau dieses Verhältnis am besten, warum wir von besonderem Genuss sprechen.
Für wertvolle Momente
Teil zwei betrifft Sie.
Denn das beste Produkt der Welt ist immer nur die halbe Geschichte. Was daraus wird, entscheidet sich an Ihrem Tisch – mit den Menschen, die drumherum sitzen. Ein Essen ist selten nur ein Essen. Es ist ein guter Grund, zusammenzukommen, sich Zeit zu nehmen und etwas zu teilen.
Wenn die ganze Familie da ist
Das sind die Abende, an denen wirklich alle kommen. Großeltern, Kinder, Enkel. Der Tisch wird verlängert, es wird enger, lauter, herzlicher. Jemand deckt, jemand schneidet auf, jemand erzählt zum dritten Mal dieselbe Geschichte – und alle lachen trotzdem wieder.
Weihnachten, Ostern, ein runder Geburtstag, eine Taufe, ein Jubiläum: An solchen Tagen stellt man nicht einfach irgendwas auf den Tisch. Man stellt etwas hin, das sagt: Ihr seid mir wichtig.
Wenn Freunde vorbeikommen
Der Wochenendabend, der eigentlich nur ein kurzes Essen werden sollte – und dann doch bis Mitternacht dauert. Die Vorspeise, bei der plötzlich alle still werden, weil geschmeckt statt geredet wird. Das zweite Glas Wein, das dritte Thema, die Diskussion, die keiner gewinnen muss.
Solche Abende plant man eigentlich nie wirklich. Man schafft nur die richtigen Voraussetzungen dafür. Guter Fisch ist eine davon.
Wenn das Leben selbst der Anlass ist
Nicht jeder wertvolle Moment braucht einen Eintrag im Kalender.
Manchmal ist es einfach der Abend, an dem eine schwierige Zeit endlich vorbei ist. Der erste gemeinsame Tisch nach Monaten der Distanz. Das ruhige Essen zu zweit, weil man den Alltag heute mal draußen lassen will. Der Sonntag, an dem niemand irgendwohin muss.
Es kann auch ein Abschied sein – oder ein Neuanfang. Ein Essen, mit dem man jemanden willkommen heißt, oder eines, bei dem man an jemanden denkt, der fehlt. Auch das ist Feiern: das Leben nehmen, wie es kommt, und die guten Stunden bewusst genießen.
Was all diese Momente gemeinsam haben
Sie sind nicht laut. Sie sind nicht durchgestylt. Sie sind einfach da – und irgendwann merkt man, dass genau diese Momente hängen bleiben, während der Rest des Jahres verschwimmt.
Genau das meinen wir mit „wertvoll". Nicht teuer. Nicht aufwendig. Sondern die Art von Zeit, die bleibt.
Warum das für uns mehr ist als nur ein hübscher Satz
Unser Gründervater Reinhold Schrettl hat das Unternehmen nie als reines Fischgeschäft verstanden. Für ihn gehörten kompromisslose Qualität, echte Partnerschaft und Genuss einfach zusammen. Er hätte es vermutlich nie so blumig formuliert – gelebt hat er es trotzdem genau so. Bis heute sind wir ein Tiroler Familienbetrieb geblieben, kein anonymer Händler irgendwo im Netz.
Wenn wir also jede Bestellung persönlich betreuen, am Telefon nachfragen, für welchen Anlass der Lachs gedacht ist, und Zubereitungstipps mitgeben statt nur zu liefern – dann, weil wir wissen: Am Ende zählt nicht die Ware. Sondern der Moment, in dem sie auf dem Tisch steht. Wir sehen uns nicht als Fischlieferant, sondern als Botschafter für Genuss und Lebensfreude.
Besonderer Genuss für wertvolle Momente. Das ist unser Versprechen – und unsere Einladung.
Wie aus einem Produkt ein Moment wird
Ein paar Dinge, die wir über die Jahre gelernt haben – von unseren Kund:innen ebenso wie am eigenen Tisch:
Servieren Sie den Fisch als eigenen Gang. Kaltgeräucherter Rotlachs braucht keine große Show drumherum. Ein paar Tropfen Zitrone, gutes Brot, vielleicht etwas Meerrettich – und vor allem: nicht eiskalt aus dem Kühlschrank auf den Teller, sondern kurz Temperatur annehmen lassen. Das Aroma dankt es Ihnen.
Schneiden Sie am Tisch auf. Eine ganze Seite Wildlachs vor den Gästen zu tranchieren, ist ein kleines Ritual – und ein prima Gesprächseinstieg. Wo kommt der her? Warum ist der so rot? Schon redet man über Alaska statt über den Stau von heute Morgen.
Planen Sie Zeit ein, nicht Aufwand. Der schönste Abend ist selten der aufwendigste. Lieber weniger Gänge, dafür länger sitzen bleiben.
Erzählen Sie die Geschichte mit. Dass dieser Fisch frei im Nordpazifik gelebt hat, dass ihn eine Familie in Anchorage geräuchert hat, dass es ihn nur dreimal im Jahr gibt – das schmeckt man zwar nicht direkt, aber es verändert, wie sich der Abend anfühlt.
Unser Teil der Abmachung
Den Moment selbst können wir Ihnen nicht abnehmen. Wer an Ihrem Tisch sitzt, worüber gelacht wird, wie lange der Abend geht – das liegt ganz bei Ihnen.
Was wir übernehmen: dass das, was in der Mitte des Tisches steht, dem Anlass auch würdig ist.
Dafür machen wir keine Kompromisse. Nicht bei der Herkunft, nicht bei der Verarbeitung, nicht bei den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Und auch nicht bei der Beratung, wenn Sie unsicher sind, welche Sorte zu Ihrem Anlass passt – rufen Sie einfach an, wir plaudern gerne mit Ihnen darüber.
Denn am Ende zählt nicht, was wir liefern. Sondern was daraus wird.
Besonderer Genuss für wertvolle Momente.
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