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Wer zum ersten Mal Alaska-Wildlachs bestellt, steht oft vor einer Frage: Königslachs, Rotlachs oder Silberlachs – welcher ist der richtige für mich? Alle drei sind Wildlachs aus denselben unberührten Gewässern Alaskas, unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack, Fettgehalt, Farbe und idealer Zubereitung. Dieser Guide hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

Königslachs (King / Chinook) – der Größte und Seltenste

Der Königslachs trägt seinen Namen zu Recht: Er ist die größte der fünf pazifischen Wildlachsarten und wird bis zu 20 Kilogramm schwer, in Einzelfällen sogar deutlich mehr. Sein Anteil an der gesamten kommerziellen Lachsernte Alaskas liegt bei unter einem Prozent – das macht ihn zur seltensten und wertvollsten Sorte.

Fleisch & Geschmack: Kräftig orange-rote Farbe, sehr hoher Fettgehalt und dadurch die zarteste, buttrigste Konsistenz aller Lachsarten. Der hohe Fettanteil verleiht ihm ein besonders intensives, sattes Aroma.

Kurz gesagt: Die Premium-Wahl für besondere Anlässe.

Rotlachs (Sockeye) – der Beliebteste

Der Rotlachs ist die zweithäufigste Lachsart Alaskas und bei Feinschmeckern weltweit besonders geschätzt – nicht zuletzt wegen seiner unverwechselbaren, tiefroten Fleischfarbe, die aus seiner natürlichen Ernährung im Meer stammt.

Fleisch & Geschmack: Kräftiges, tiefrotes Fleisch mit fester Konsistenz und intensivem, sehr aromatischem Geschmack. Der Fettgehalt liegt zwischen Königs- und Silberlachs – hoch genug für viel Geschmack, schlank genug für eine feine Textur.

Kurz gesagt: Der Allrounder mit dem intensivsten „klassischen Lachsgeschmack“.

Silberlachs (Coho) – der elegante Geheimtipp

Der Silberlachs verdankt seinen Namen seiner auffallend silbrig glänzenden Haut. Geschmacklich ist er dem Königslachs erstaunlich ähnlich, dabei aber kleiner und deutlich magerer.

Fleisch & Geschmack: Orange-rotes Fleisch, feste Konsistenz, die auch beim Kochen oder Räuchern erhalten bleibt. Milder, aber dennoch markanter Geschmack – ideal für alle, die es weniger intensiv-fettig mögen als beim Königslachs.

Kurz gesagt: Der elegante Mittelweg – noch ein Geheimtipp unter Feinschmeckern.

Natur oder kaltgeräuchert – was ist der Unterschied?

Neben der Sorte lohnt sich auch ein Blick auf die Verarbeitung – denn Natur und kaltgeräuchert sind zwei ganz unterschiedliche Genusserlebnisse.

Natur bedeutet: Der Lachs wird direkt nach dem Fang bereits an Bord des Fischerboots schockgefrostet – noch bevor er überhaupt an Land kommt. Diese sofortige Tiefkühlung bei sehr niedrigen Temperaturen stoppt jeden Reifeprozess augenblicklich und bewahrt Frische, Konsistenz und Nährstoffe, als wäre der Fisch gerade erst gefangen worden. Erst danach wird er filetiert und vakuumverpackt, ohne weitere Verarbeitung. Der ursprüngliche, reine Geschmack des Fisches bleibt so vollständig erhalten. Diese Variante eignet sich besonders für alle, die den Lachs selbst zubereiten möchten – ob gebraten, gegrillt, pochiert oder im Ofen gegart. Natur-Lachs ist bei uns über alle drei Sorten hinweg erhältlich: Königslachs, Rotlachs und Silberlachs.

Kaltgeräuchert bedeutet: Der Fisch wird bei niedrigen Temperaturen (in der Regel unter 30 °C) über einen längeren Zeitraum geräuchert. Dabei gart das Fleisch nicht wie beim Kochen, sondern bleibt in seiner seidig-zarten, rohen Konsistenz erhalten – es entsteht lediglich der typische, feine Räuchergeschmack. Diese Methode eignet sich nicht für jede Sorte gleich gut: Sie funktioniert am besten bei Fischen mit ausreichend hohem Fettgehalt, da das Fett den Fisch während des langsamen Räuchervorgangs saftig hält und den Rauchgeschmack besonders gut aufnimmt.

Genau deshalb bieten wir kaltgeräucherten Lachs bewusst nur bei zwei Sorten an: Königslachs und Rotlachs. Beide haben den nötigen Fettanteil, um beim Kalträuchern ihre zarte Konsistenz und ihr volles Aroma zu entfalten. Der Silberlachs mit seinem niedrigeren Fettgehalt eignet sich dagegen besser für die Zubereitung in Natur-Form, wo seine feine, feste Textur beim Kochen oder Braten optimal zur Geltung kommt.

Kurz gesagt:

      Natur = pur, vielseitig, für die eigene Zubereitung – bei allen drei Sorten erhältlich

      Kaltgeräuchert = fertig genussbereit, seidig-zart, intensiver Räuchergeschmack – bei uns exklusiv bei Königslachs und Rotlachs

Wer räuchert unseren Lachs? Familie Eckmann in Anchorage

Die Kunst des Kalträucherns überlassen wir nicht dem Zufall. Seit den Anfängen unseres Unternehmens in den 1980er/90er Jahren arbeiten wir mit Familie Eckmann und ihrem Betrieb Alaska Sausage in Anchorage zusammen – einem traditionsreichen, familiengeführten Verarbeitungsbetrieb mitten im Herzen Alaskas.

Dort wird unser Königs- und Rotlachs mit langjähriger Handwerkskunst kaltgeräuchert – nach Verfahren, die über Generationen verfeinert wurden. Diese enge, jahrzehntelange Partnerschaft ist einer der Gründe, warum wir bei der Räucherqualität keine Kompromisse eingehen müssen: Wir kennen die Menschen hinter dem Produkt persönlich, wissen um ihre Sorgfalt und ihr Handwerk – und genau das schmeckt man in jeder Scheibe.

Welcher Lachs passt zu Ihnen?

      Sie möchten ein besonderes Geschmackserlebnis für einen festlichen Anlass? Der Königslachs ist Ihre Wahl.

      Sie suchen den klassischen, intensiven Räucherlachs-Geschmack? Greifen Sie zum Rotlachs – unserem meistverkauften Produkt.

      Sie bevorzugen eine leichtere, magerere Variante mit feiner Textur? Der Silberlachs ist einen Versuch wert.

      Sie möchten sofort genussfertigen Räucherlachs? Greifen Sie bei uns zu Königslachs oder Rotlachs kaltgeräuchert.

      Sie möchten selbst kochen, braten oder grillen? Alle drei Sorten sind Natur erhältlich.

Alle drei Sorten stammen aus denselben streng regulierten, nachhaltigen Fanggebieten Alaskas – der Unterschied liegt allein in Art, Fettgehalt und persönlicher Vorliebe.

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